Fazit
Rechnen Sie auf Last-Click ab, weil Netzwerke das zuverlässig messen, steuern Sie aber über First-Click und Inkrementalität. Sonst zahlen Sie dauerhaft zu viel an Cashback und zu wenig an Content.
Was Last-Click misst
Last-Click ordnet die Provision dem letzten Affiliate-Klick innerhalb der Cookielaufzeit zu. Einfach, unstrittig und deshalb Standard in fast jedem Netzwerk.
Nachteil: Partner nah am Kauf, etwa Cashback- und Gutscheinseiten, holen die Provision auch dann, wenn ein Content-Partner die Nachfrage erzeugt hat.
Was First-Click misst
First-Click belohnt den Partner, der den Besucher zuerst gebracht hat. Das passt zu Test- und Vergleichsseiten früh in der Reise.
Nachteil: Ein erster Klick ohne Folge sagt wenig über Kaufabsicht und das Modell ist anfälliger für billige Reichweite.
Was in der Praxis funktioniert
Reife Programme rechnen weiter auf Last-Click ab, ergänzen aber eine zweite Ebene: Boni oder höhere Sätze für Partner, die nachweislich Neukunden bringen.
So bleibt die Abrechnung einfach und die Steuerung trotzdem richtig.
Wie testen Sie den Unterschied?
Pausieren Sie eine Publishergruppe zeitweise und messen Sie den Gesamtumsatz. Bleibt er gleich, hat diese Gruppe vor allem geerntet statt beigetragen.
Kombinieren Sie das mit einem Pfadbericht aus dem Netzwerk, der Assists gegen letzte Klicks zeigt.