Wie funktioniert das in der Praxis?
Eine Kundin liest einen Testbericht auf einem Blog, klickt Tage später auf eine Anzeige und kauft schließlich über eine Gutscheinseite. Bei Last-Click erhält nur diese letzte Partei die Provision.
Die meisten Affiliate-Netzwerke arbeiten standardmäßig mit diesem Modell, weil es einfach zu messen und zu erklären ist.
Die Vorteile
Das Modell ist transparent und betrugsresistent: Es gibt immer genau eine Partei, die bezahlt wird. Das macht Abrechnung und Kontrollen effizient.
Auch für kleinere Programme ist es praktisch, weil keine komplexe Attributionstechnik nötig ist.
Die Kritik
Last-Click belohnt die letzten Meter der Customer Journey, nicht die Partei, die die Nachfrage geschaffen hat. Content-Partner, die früh in der Orientierung wirken, gehen dabei leer aus.
Das kann dazu führen, dass wertvolle Publisher abspringen, während Gutscheinseiten oberhalb des Checkouts mitverdienen.
Welche Alternativen gibt es?
Modelle wie positionsbasierte oder datengetriebene Attribution verteilen den Wert auf mehrere Kontaktpunkte. Das ist fairer, verlangt aber mehr Messtechnik und klare Absprachen.
Ein pragmatischer Mittelweg ist die Provisionsdifferenzierung: höhere Sätze für Content-Partner und niedrigere für Last-Click-Parteien wie Gutscheincodes.
Häufige Fragen
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