Wie berechnet man den EPC?
Die Formel ist einfach: Teile die gesamte verdiente Provision durch die Anzahl der Klicks im selben Zeitraum. Bei 500 € Provision auf 2.000 Klicks liegt der EPC bei 0,25 €.
Der EPC wird meist pro Programm, pro Publisher oder pro Kampagne berechnet, damit Vergleiche möglich sind.
Wie Publisher den EPC nutzen
Für Publisher ist der EPC die Kennzahl, um Programme zu vergleichen. Eine hohe Provision sagt wenig, wenn der Shop schlecht konvertiert; der EPC zeigt, was ein Klick wirklich bringt.
Liegt dein EPC strukturell unter dem Durchschnitt deiner Kategorie, wählen Publisher eher einen Wettbewerber.
Wie Advertiser den EPC nutzen
Als Advertiser vergleichst du die EPCs der Publisher, um zu sehen, wer effizienten Traffic schickt. Ein Publisher mit wenigen Klicks, aber hohem EPC liefert kaufbereite Besucher.
Der EPC hilft auch beim Steuern der Provision: Steigt der EPC nach einer Provisionserhöhung nicht, war die Erhöhung wahrscheinlich unnötig.
Die Fallstricke des EPC
Der EPC ist ein Durchschnitt und sagt nichts über das Volumen. Ein Programm mit hohem EPC, aber wenig Reichweite bringt in absoluten Euro manchmal weniger.
Vergleiche den EPC außerdem nur innerhalb derselben Kategorie und desselben Marktes; ein deutscher Elektronik-EPC ist nicht mit einem französischen Fashion-EPC vergleichbar.