Wie legst du deine Affiliate-Provision fest?

Deine Provision ist keine Zahl, sondern eine Politik: je Produktgruppe, je Partnertyp und je Ziel. Beginne bei der Marge und rechne rückwärts.

Von
DIKKE KASSA Redaktion
European Affiliate Team
Thema
Provision
Lesezeit
2 Min. Lesezeit

Bei der Marge beginnen

Berechne die Rohmarge je Produktgruppe nach Einkauf, Versand und erwarteten Retouren. Was du einem Kanal geben kannst, ist ein Teil dieser Marge, nicht des Umsatzes.

Faustregel: Nach Provision, Fees und variablen Kosten sollte mindestens die Marge bleiben, die du auch auf anderen bezahlten Kanälen akzeptierst.

Je Produktgruppe differenzieren

Produkte mit dünner Marge bekommen weniger, Produkte mit hoher Marge dürfen mehr tragen. So lenkst du Publisher auf das, was sich lohnt.

Für Abverkauf funktioniert eine temporäre Erhöhung besser als ein pauschaler Rabatt.

Je Partnertyp differenzieren

Content-Partner, die Nachfrage schaffen, dürfen mehr bekommen als Gutscheinseiten am Checkout. Schreib das in die Bedingungen statt es einzeln zu verhandeln.

Ein Neukundenbonus steuert Wachstum statt Wiederkäufe, die du ohnehin gehabt hättest.

Marktunterschiede

Was marktüblich ist, unterscheidet sich je Land. Deutsche Vergleichsportale erwarten andere Konditionen als niederländische Content-Seiten; in Südeuropa liegen Sätze bei kleineren Volumina oft höher.

Prüfe je Markt, was Wettbewerber bieten. Du musst nicht der Höchste sein, aber erklärbar.

Überprüfen und kommunizieren

Bewerte quartalsweise nach Marge und Inkrementalität. Senke nie ohne Ankündigung: Partner planen Inhalte Wochen im Voraus.

Kündige Änderungen mindestens 30 Tage vorher mit Begründung an. Das kostet weniger Partner als eine stille Kürzung.

Bereit fürvolle Kasse?

Erzähl uns von deinem Shop und deinen Märkten. Du bekommst einen konkreten Plan mit Preis.