Mit einer Marktliste starten, nicht mit dem Netzwerkverzeichnis
Listen Sie je Land zehn bis zwanzig Seiten auf, die bereits auf Ihre wichtigsten Suchbegriffe ranken: Vergleichsportale, Testseiten, Nischenblogs und redaktionelle Partner von Verlagen. Das ist Ihre Akquisebasis.
Ergänzen Sie die Cashback- und Gutscheinplattformen, die in diesem Land führend sind, sowie Newsletter und Communities, in denen Ihre Zielgruppe unterwegs ist.
In der Sprache des Marktes ansprechen
Eine englische Mail an einen französischen oder deutschen Publisher bleibt meist unbeantwortet. Schreiben Sie das Angebot lokal, inklusive lokaler Preise, Lieferzeiten und Rückgabebedingungen.
Nennen Sie den Verdienst pro hundert Besucher, nicht nur den Provisionssatz. So wird Ihr Angebot mit den laufenden Programmen vergleichbar.
Eine Reihenfolge, die funktioniert
Starten Sie mit drei bis fünf Ankerpartnern je Markt: Reichweite, die schnell Volumen bringt und Ihr Programm glaubwürdig macht. Danach skalieren Sie in den Long Tail.
Planen Sie die Akquise je Markt in Neunzig-Tage-Wellen, damit Zeit für die Aktivierung bleibt und nicht nur für Anmeldungen.
Aktivierung schlägt Anmeldung
Ein angemeldeter Publisher ohne erste Platzierung bringt nichts. Liefern Sie ein fertiges Paket: Produktfeeds, Deeplinks, Bildmaterial und ein Angebot, das sich zu veröffentlichen lohnt.
Messen Sie, wie viel Prozent der angemeldeten Partner binnen sechzig Tagen Umsatz machen. Unter zwanzig Prozent stimmt etwas am Angebot oder Onboarding nicht.