Wie ist so ein Link aufgebaut?
Der Link enthält die Zielseite plus Parameter: eine Programm-ID, eine Publisher-ID und oft eine Klick-ID oder Sub-ID fürs Reporting. Diese Parameter machen jeden Klick nachverfolgbar.
Der Besucher muss nichts zusätzlich tun; die Zuordnung erfolgt automatisch, sobald der Kauf innerhalb der Cookielaufzeit fällt.
Welche Varianten gibt es?
Neben Standard-Links auf die Homepage gibt es Deeplinks zu bestimmten Produkten, Banner-Links und Gutscheincodes. Deeplinks konvertieren in der Regel am besten, weil sie direkt auf dem richtigen Produkt landen.
Gutscheincodes funktionieren auch ohne Klick: Der Code selbst ist der Tracker, praktisch für Podcasts, Print und Influencer.
Regeln rund um Affiliate-Links
Publisher müssen in der EU kommerziellen Content erkennbar machen, etwa mit einem Hinweis, dass Links Provision bringen können. Das ist gesetzliche Transparenzpflicht, keine Höflichkeit.
Als Advertiser legst du in den Programmbedingungen fest, wo Links platziert werden dürfen und wo nicht, etwa kein Paid Search auf deinen Markennamen ohne Erlaubnis.
Pflege der Links
Ändernde URL-Strukturen und aus dem Sortiment verschwindende Produkte brechen Links. Ein kaputter Link kostet Publisher Umsatz und dein Programm Goodwill.
Halte Weiterleitungen sauber, kommuniziere Änderungen aktiv und teste regelmäßig eine Stichprobe live geschalteter Links pro Markt.