Affiliate-Betrug und Programmrichtlinien

Die meisten Programme verlieren kein Geld durch spektakulären Betrug, sondern durch unklare Regeln: Markenbidding, Cookie Stuffing und Codes, die auf Gutscheinportalen landen.

Von
DIKKE KASSA Redaktion
European Affiliate Team
Thema
Affiliate Marketing
Lesezeit
2 Min. Lesezeit

Typische Probleme

Bieten auf deinen Markennamen, Toolbars mit erzwungenem Klick, Cookie Stuffing und öffentlich geleakte Rabattcodes sind die Klassiker.

Oft ist es keine Absicht, sondern fehlende Policy. Was nicht verboten ist, passiert.

Klare Bedingungen

Regle Markenbidding, E-Mail-Marketing, Gutscheincodes, vergleichende Aussagen und die Nutzung von Logo und Bildmaterial.

Beschreibe auch die Folgen: Verwarnung, Einbehalt der Provision oder Ausschluss.

Signale überwachen

Achte auf extrem hohe Conversion Rates, sehr kurze Zeit zwischen Klick und Bestellung, viele Bestellungen von einer IP oder plötzliche Spitzen ohne sichtbaren Content.

Prüfe, wo deine Codes zirkulieren, und suche regelmäßig nach deinem Markennamen in den Hauptmärkten.

Retouren und Freigabe

Bestätige Transaktionen erst nach Ablauf der Rückgabefrist. So zahlst du keine Provision auf Rücksendungen.

Kommuniziere Freigabe- und Auszahlungsfristen vorab; Unklarheit kostet gute Partner.

Compliance je Markt

In vielen Ländern müssen Publisher Affiliate-Links deutlich kennzeichnen. Fordere das in deinen Bedingungen — auch zu deinem Schutz.

Prüfe lokale Regeln zu Rabattaussagen, Preisvergleich und Werbung gegenüber Minderjährigen.

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