Was eine Agentur täglich tut
Eine Agentur macht drei Dinge: Technik aufsetzen, Publisher gewinnen und das Programm steuern. Die Technik ist einmalige Arbeit — Tracking, Feeds, Bedingungen und Auszahlung. Gewinnung und Steuerung laufen dauerhaft und entscheiden über Wachstum oder Stillstand.
In der Praxis fließt die meiste Zeit in Publisher-Beziehungen: Kontakt aufbauen, Kooperationen vorschlagen, Inhalte abstimmen und schwache Partner ersetzen. Das erfordert Sprache, lokale Kenntnis und Ausdauer — genau die Punkte, die intern liegen bleiben.
Wann Auslagern günstiger ist
Rechnen Sie mit echten Stunden. Ein ernsthaftes Programm kostet intern schnell eine halbe bis ganze Stelle pro Markt plus Softwarekosten. Sobald mehrere Länder dazukommen, steigt das stark, weil jeder Markt andere Publisher und Sprachen braucht.
Unser Modell: 299 € pro Land und Monat plus 3 % Performance Fee auf den Affiliate-Umsatz. Sie zahlen pro Markt, in dem Sie aktiv sind, und der variable Teil bewegt sich mit dem Ergebnis.
Worauf Sie bei der Auswahl achten
Fragen Sie nach der Vorgehensweise in genau den Märkten, die Sie öffnen wollen, nicht nach allgemeinen Zahlen. Welche Publisher-Typen werden angesprochen, in welcher Sprache, und wie sehen die ersten neunzig Tage aus?
Achten Sie auf Eigentum: Account, Daten und Publisher-Vereinbarungen gehören zur Marke. So bleiben Sie wechselfähig, ohne Ihr Netzwerk zu verlieren.
Wie Sie die Zusammenarbeit messbar halten
Legen Sie vorab fest, welche Zahlen monatlich auf dem Tisch liegen: aktive Publisher, Umsatz je Publisher-Typ, neue Partner, durchschnittlicher Bestellwert und inkrementeller Umsatz gegenüber anderen Kanälen.
Eine gute Agentur zeigt auch, was nicht funktioniert hat. Das ist der schnellste Weg zu lernen, welche Publisher-Typen zu Sortiment und Marge passen.